Aktuelle Arbeiten

ohne Titel, 2024
Schamott Ton, Holzsockel
T 20cm , B 25cm, H 40cm, inkl. Holzsockel
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Eva, 2023/24
Holz, Metall, Glas
H ca 60 cm
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Verità, 2023/24
Öl und Pastell
H 34 cm, B 29 cm
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Doppelte Beugung, 2018/19
Holz bemalt
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Quo vadis? 2019/20
Ton gebrannt
H 59cm, B 16cm, T 13cm
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Verlassenes Projekt, 2022
Marmor aus Arzo, zweiteilig
L 27,8cm, B 17,8cm, H 16cm
L 18,5cm, B 20cm, H 9cm
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Lazy Summer Afternoon, 2022
Ölkreide
H 140 cm, B 70cm
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Blue Moon, 2009/10
Öl auf Leinwand
H 140 cm, B 70cm
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Open Window, 2020
Öl auf Leinwand
H 140 cm, B 70cm
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Dichter Wald, 2017
Zinkblech, Holz, Eisen
H 26,2cm, B 29cm, T 10,5cm
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Carte du monde politique, 2021
Ölkreide auf Plastik über Landkarte
L 185cm, H 115cm inkl. Rahmen
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Entwurf, 2021
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Um meine Ideen zu gestalten, suche ich die Knappheit und die Dringlichkeit von Formen und Rhythmen. So entstehen Kompositionen, gleich den japanischen Haikus, Gedichte, die in drei Zeilen Wesentliches auszudrücken vermögen. Manchmal entstehen auch anders geartete Objekte. Diese wachsen aus der Fabulierfreude meiner Gedanken und aus dem Tast-Sinnesgenuss meiner Hände. Nun sind diese Interpretationen von oft verstörenden Befindlichkeiten, Ängste oder Zugefallenem. Durch diese plastischen Metaphern versuche ich dem “Gewicht des Schicksals» («Il peso del destino») etwas entgegenzustellen.
Meine gestalterische Arbeit lässt sich mit derjenigen eines Dichters vergleichen. Es ist der Versuch durch die Reduktion der Mittel eine Verdichtung des Materials und die Steigerung des Ausdrucks zu erreichen.
Il mio modo di lavorare è paragonabile a quello di un poeta che cerca di rendere il materiale più compatto e di aumentare la carica espressiva attraverso una riduzione dei mezzi.
Fantastische Skulpturen und Gemälde. Herzliche Gratulation an den Künstler für die Qualität seiner Arbeit.
Lieber Bernhard,
ich habe Deine Werke durchgeschaut. Ich bin voll begeistert! Die Vielfalt, die Aesthetik, die Tiefgründigkeit berühren mich. Eins wie das andere bringen mich zum Nachdenken. Z.B Der Tod und das Mädchen oder carte du monde politique; Quo vadis ist tief eindrücklich- Ich könnte lange weiterschwärmen. Danke für diese Bereicherung.
Zum “Letzten Blatt”: vor Jahrzehnten gab es im Nebelspalter eine Zeichnung eines Strassenwischers, der im Stadtpark mit dem Besen unter einem Baum auf das letzte Blatt wartete mit der Unterschrift “Me mue chönne warte”.
Gerne wüsste ich: hast Du das ganze leben voll als Künstler gearbeitet?
Herzliche Grüsse
Hans